Wettbewerb im offenen Verfahren 2014, 3. Preis
Bauherrschaft: Kanton Freiburg
Bauingenieur: Basler & Hofmann Ingenieure, Zürich
HLKS: Todt Gmür + Partner AG, Zürich
Elektroingenieur: Herzog Kull Group, Pratteln
Gebäude: 17’000 m2 SIA 416
Mitarbeit: Michael Ulmer

Der neue Erweiterungsbau der Agroscope in Posieux folgt der überzeugenden Logik des Bestandes: Einfache Gebäudekörper, orthogonale Anordnung der Gebäude, sparsamer Umgang mit dem Terrain, kompakte Gesamtkonzeption, funktional getrennte Erschliessung. Der Neubau wird so an die Hangkante gesetzt, dass zwei Eingangsebenen entstehen: Die obere Ebene dient dem Zugang der Mitarbeiter in Forschung und Administration, die untere Ebene mit den Stallungen, dem Schlachthof und den Pilot-Plant-Anlagen ist für die landwirtschaftlichen Anwendung bestimmt. Der Gebäudekörper ist in Form einer Kammstruktur geplant. Die drei Laborflügel sind nordseitig angeordnet, die Bürospange liegt südseitig mit attraktivem Blick über die Anlage und in die Voralpenlandschaft. Ein durchgehender Sockel verbindet alle Gebäudeteile. Die Kombination der 3-geschossigen Laborflügel mit der 4-geschossigen Spange der Administration ergibt eine platzsparende Schnittlösung mit Splitt-Level als kommunikative Interaktionszone. Unterschiedliche Sicht- und Raumbezüge über mehrere Etagen hinweg sorgen für ein starkes und prägendes Bild der Institution: Hier begegnen und treffen sich die Forscher der unterschiedlichen Fachbereiche und die Mitarbeiter des Headquarters in ihrer täglichen Arbeit und zum informellen Austausch.

Erdgeschoss

Regelgeschoss

Längsschnitt

 

Querschnitt

In der Interaktionszone zwischen den Büros und den Labors begegnen und treffen sich die Forscher der unterschiedlichen Fachbereiche und die Mitarbeiter des Headquarters in ihrer täglichen Arbeit. Unterschiedliche Sicht- und Raumbezüge über mehrere Etagen hinweg sorgen für ein starkes und prägendes Bild der Institution.