Hauptsitz Obwaldner Kantonalbank

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Hauptsitz Obwaldner Kantonalbank

014
Sarnen


Der Ortskern von Sarnen wird durch seine charakteristische Streu­siedlung geprägt: Die Baukörper stehen sich sehr nahe, jedoch weder zueinander, noch zum Strassen­­raum parallel. Das Projekt reflektiert den Kontext und führt die Bebauungs­struktur weiter. So übernimmt die schiefwinklige Stellung der Körper die typische Anordnung der Bauten im Dorfkern. Die Aufteilung des Raum­programms in mehrere zueinander spitzwinklig stehenden Bauten entspricht der Körnung und dem Massstab des Ortes. Der Bankneubau tritt zu den Strassen mit seinen Schmal­seiten in Erscheinung und staffelt sich in die Tiefe. Die Bank setzt sich aus drei Teilen zusammen: Im Kopfbau an der Brünigstrasse befinden sich die Kundenräume und der Saal. In den rück­wärtigen Teilen des Neubaus werden die Büros der Bank untergebracht. Die Direktion liegt im restaurierten Altbau. Die beiden zusätzlichen Wohnbauten führen das städtebauliche Gesamt­prinzip weiter. Sie stehen schief­winklig zueinander und gewähren so den Wohnungen attraktive Ausblicke in alle Richtungen. Innerhalb der Mantellinie der Gebäude ist sowohl eine Wohn­nutzung mit variablem Wohnungs­schlüssel als auch eine Büronutzung einzelner Etagen denkbar.


Wettbewerb im offenen Verfahren 2007, 6. Preis

Bauherrschaft

Obwaldner Kantonalbank, Sarnen

Gebäude

9’100 m² SIA 416 / 4’680 m³
SIA 416

Dorfkern Sarnen
Dorfkern Sarnen
Die zueinander spitzwinklig stehenden und miteinander verbundenen Bauten nehmen die Körnung des Ortes auf
Die zueinander spitzwinklig stehenden und miteinander verbundenen Bauten nehmen die Körnung des Ortes auf
Erdgeschoss
Erdgeschoss
Schalterhalle
Schalterhalle
Obergeschoss
Obergeschoss